Geschichtenerzähler kommen in die Schulen

Zu Gast in der Herderschule: Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann. Foto: Maik Schuck

Früher gab es noch keinen Fernseher, ganz früher noch nicht einmal Bücher für jeden. Da hat man sich die Geschichten noch erzählt. Der Vater dem Sohn, die Lehrerin ihren Schülern. So machen wir es auch.
Wir lesen den Schulklassen nichts vor, wir erzählen es.

Frauen und Männer aus Weimar gehen in die Klassen. Sie sind allesamt Christen, sie glauben an Gott. Und sie kennen diese Geschichten der Bibel von Kindheit an.
Damit es gerecht zugeht, haben wir alle Geschichten, die wir kindertauglich finden, vorher in einen Topf geworfen. Jede Lehrerin und jeder Lehrer durfte sich drei bis vier Geschichten für seine und ihre Klasse auslosen.
Dann wird erzählt. Von Kain und Abel zum Beispiel, von Noah und der Sintflut und dem zornigen Jesus.
Nach dem Hören kommt das Schreiben: Alle Kinder schreiben mit eigenen Worten, was sie gehört haben. Die Geschichten der "Weimarer Kinderbibel" entstehen. 

Autorin: Ulrike Greim

Mihail Rahr, Erzpriester der Russisch-Orthodoxen Gemeinde Weimar. Foto: Maik Schuck
Kinderbibel-Projektleiterin Ulrike Greim in der Pestalozzi-Schule. Foto: Maik Schuck
Im Erfurter Ratsgymnasium: Pfarrer i. R. Johannes Staemmler. Foto: Maik Schuck
Pfarrer Frieder Krannich. Foto: Maik Schuck